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Neese erklärt die Welt

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Paradies

Zwei Rettiche

 

Parkplätze

Gestern waren wir mit dem Auto in der Stadt. Keinen Parkplatz gefunden. Da sind wir wieder heim, haben den Wagen in die Garage gestellt und sind zu Fuß in die Stadt. Was soll ich Dir sagen: Da war ein Parkplatz frei. Bin ich halt wieder nach Haus und hab den Wagen geholt.

Kann ich nicht nachvollziehen, wieso man keinen Parkplatz bekommt. Die anderen haben es doch auch alle geschafft! Es würde viel mehr freie Parkplätze geben, wenn die vorhandenen weniger benutzt würden.

 

Pausen

Durchpausen hieß es, wenn es durch die Maschine durchlief. Wenn man etwas abgeschrieben hatte, nannte man das Vervielfältigen Abpausen. Ohnehin hieß es Pausen, weil der Vorgang länger dauerte, so dass man eine kleine Pause einlegen konnte. Damit man im Falle einer Nachtschicht überhaupt voran kam und etwas sehen konnte, wurde die Lichtpause erfunden.

Oft diente die Tätigkeit des Vervielfältigens nur als Alibi, man wollte also Zeit schinden und sich so eine „Verschnaufpause“ schaffen. Und wer zum Beispiel gerne einen Apfel aß, bei dem entstanden Pausbäckchen. Auf jeden Fall entwickelte sich so manches in Pauspapier eingewickeltes Pausenbrot zum Pausenfüller. Manche hatten ein kleines Schnäpschen dabei - so entstand die Blaupause.

Zu viel hiervon indes machten manche Menschen sehr plötzlich sehr schläfrig und wenn der Kopf dann auf den viel geschundenen Arbeitstisch knallte, entstand eine Lila Pause. Diese gewiss etwas peinliche Situation wirkte auf manche Mitmenschen recht lächerlich und der Begriff des Pausenclowns entstand. Erst eine intensive Kaffeepause, im Falle einer Nachtschicht meist in Verbindung mit der Frühstückspause, konnte dann oft erst wieder für einen klaren Kopf sorgen.

 

Personal Sponsoring

Diese Werbemaßnahme ist in der Kultur seit längerem gebräuchlich. Man erinnere sich nur an Aldi Meola und Lidl, das sich bei Richard und Joe beteiligte oder Penny, die eine ganze Lane für sich mietete.

The Doors konnten ihren Hit „Raiders on the storm“ auch nur durch die finanzielle Unterstützung eines Schokoriegel-Herstellers produzieren – ganz schön vertwixt! Auch sehr erfolgreich war die Aperitif-Werbung mit Eros Ramazotti. Dann gab es große Probleme, denn Eros und Patti Smith wollten heiraten. Aber Aber der Sponsor überzeugte ihn, dass er als ErosSmith in der Musikbranche keine Chance haben würde …

Im Sport ist das Personal Sponsoring noch nicht so verbreitet, bekannt ist nur eine Partnerschaft kulturell/sportlicher Art. Das Mailänder Opernhaus wirbt mit seinem Namen für den Hamburger Drittliga-Volleyballverein SC Alstertal-Langenhorn, kurz SCALA genannt. Das Opernhaus ist bereits der zweite große Sponsor des Vereins, er löst die örtliche Moschee ab, so dass die Spielerinnen auch nicht mehr „SC Allah“ rufen müssen …

Insgesamt kann man dem Personal Sponsoring eine erfolgversprechende Zukunftsperspektive zubilligen. Dagegen ist der Versuch einer Einzelhandelskette, für eine Zahnpasta zu werben, nicht so gut angekommen, obwohl zurzeit noch niemand so genau ermitteln konnte, warum „Edekadent“ bei den Kunden nicht so ankam …

 

Pisa-Studie

Wenn etwas schon so heißt: das kann ja nur schief gehen! Was kann da helfen? Besorgte Sportlehrer versuchten schon, ihre Schülerzum Schiefgehen zu motivieren, damit sich dann alles wieder "im Lot" befände. Dieser unkonventionelle Lösungsansatz hat sich aber noch nicht allgemein durchgesetzt.

Neuerdings eine bedenkliche Entwicklung: Immer mehr Jugendliche schreiben Pisa mit zwei Z.

 

Pitbull

So eigenartig es aussieht, dieses Tier ist sehr musikalisch und hat eine tolle, weiche Stimme. Der bekannteste Pitbull heißt Annette Louisan. Beleg: ihr Schlager „Das Spiel“. Wer anders als ein Pitbull würde singen: „Ich tu doch nichts. Ich will doch nur spielen.“

 

Politiker

Wahlen sind immer recht heikel. Zum Glück muss man nur einen dieser Kandidaten wählen. Ehrlich scheinen die von der FDP zu sein. Die haben jetzt als Wahlprüfsteine ein Domino-Spiel verschenkt. Wenn man die Steine in einer Reihe aufstellt und den ersten antippt, kippen sie alle um. Also das ist wirklich eine Aussage!

Während manche Politiker auf kritische Fragen aus dem Publikum mit einer Gegenfrage nach dem Namen und warum man das überhaupt wissen will antworten, geben andere bereitwillig Auskunft. Und sind sogar noch so freundlich, einen zu wecken, wenn die Veranstaltung zu Ende ist.

Natürlich sind viele Politiker käuflich. Geschenkt will die doch keiner haben. Doch ohne Moral sehe ich Politiker eigentlich nicht. Ich kenne viele, die haben sogar eine doppelte!

 

Posaunist

Einer, der in der Sauna die Hinterteile der Frauen bewundert

 

PUMA

Abkürzung für: "Probier unbedingt mal Adidas"
 

 

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