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Neese erklärt die Welt

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San Marino
Sattelschlepper
Schaltjahr
Schattiges Plätzchen
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SIEMENS
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Sorgentelefon
Spagat
Stammgäste
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Strom
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Synergie

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Impressum
 

San Marino

13:0 siegte die deutsche Fußballnationalmannschaft im September 2006 in San Marino, wo es "unsere" Kicker mit den Nachfahren des heiligen Marino zu tun hatten, dem Erfinder der eiligen Marinade. Auch hier glauben manche, dass San Marino viel mehr (!) auf den heiligen Erfinder des Meeres ("Mare ist nicht mehr dare, dareling.") zurückgeht. Rätselhaft bleibe, wo es/er (/sie?) sich versteckt. Man vermutet, im Mittelmeer.

Doch hier der tatsächliche Sachverhalt: San Marino geht auf besagten Erfinder zurück, der übrigens anno dunnemal als Mr. Marinade gekürt wurde, weil er sich das Zeug, nachdem er sich versehentlich auf den Behälter gesetzt hatte, in die Haare schmierte (siehe auch: Pomade). Er fand (war ja Erfinder) das Zeug aber dermaßen mittelmäßig im Geschmack, dass er es ins Meer kippte. Das Meer heißt in Gedenken daran bis heute Mittelmeer.

Seine Frau brauchte Reste dieser Paste und damit sich selbst auf. (siehe Marina)

 

Sattelschlepper

Cowboy ohne Pferd

 

Schaltjahr

Der Februar wird alle vier Jahre um einen Tag verlängert. In hundert Jahren wird er also über 50 Tage umfassen.

 

Schattiges Plätzchen

Ein Keks unter einem Baum

 

Schluckimpfung

Politischer Fachbegriff: Wenn Politiker dem Bürger etwas einimpfen wollen, was er nur schwer schlucken kann. Ursprünglich stammte der Begriff aus der Medizin, wo die bittere Pille in Flüssigkeit verwandelt, einem Stück Würfelzucker aufgeträufelt und beides dann dem ahnungslosen Kind verpasst wurde.

 

Scholle

Jeden Morgen ganz früh ziehen Hamburger Fischer mit ihren Booten hinaus auf die Elbe und in die Nordsee und fischen nach Heringen. Mit ihrem Fang kommen sie dann zurück und laden ihn in der Fischauktionshalle ab.

Die Heringe, die man in der ersten Woche nicht verkauft hat, werden in der Fischauktionshalle versteigert. Ja, und da kommen sie alle unter den Hammer!

 

SIEMENS

Abkürzung für: "Sicher ist eins, man erhält nur Schrott"

 

Sitting Bull

Polizist im Gefängnis

 

Sorgentelefon

Sog. ‘Dead Line’

 

Spagat

Einzahl von Spagetti

 

Stammgäste

Liebe Stammgäste,

Nun sitzt ihr hier tagaus, tagein und was ist das Ergebnis: Ihr seid ständig nur betrunken, wo doch nun mittlerweile jedermann weiß, dass das sehr gesundheitsschädlich ist. Jeder Nachhauseweg ist für euch gefährlich und obendrein verprasst ihr hemmungs- wie zügellos euer schönes Geld. Die anderen Gäste und das Personal sind von eurem unsinnigen Gegröle und Gelalle genervt und der Wirt ist nur am Zapfen und am Einschenken und Malochen und muss am nächsten Tag schon wieder einkaufen fahren, weil ihr alles ausgesoffen habt – was für ein Unsinn! Das geht doch wirklich einfacher!

Eigentlich wollen wir doch alle in Ruhe leben! Und hier kommt mein Verbesserungsvorschlag, wie dies mit eigentlich gar keiner Mühe erreicht werden kann:

1. Ihr bleibt zu Hause, wo ihr niemanden stören und belästigen könnt.
2. Ihr lasst euch vom Getränkemarkt für einen verschwindend geringen Bruchteil eurer bisherigen Ausgaben den nötigen Stoff kommen.
3. Zwei Drittel des so ersparten Geldes überweist ihr auf das Konto des Wirtes, damit auch er leben kann. Ein Drittel könnt ihr sparen.
4. Der Wirt gibt von dem überwiesenen Geld anteilig an sein Personal weiter.

Das Ergebnis dieser Regelung: ihr lebt deutlich gesünder und habt trotzdem noch Geld gespart. Wirt und Personal leben entspannter, ohne eure Pöbeleien und dummen Witzchen und haben dennoch ihr Auskommen. Der Wirt muss nicht mehr einkaufen und dabei viel Geld ausgeben. Und die anderen Gäste haben ihre Ruhe. Kurz: Alle sind glücklich.

 

Stammhalter

Damals einer der ersten Ein-Euro-Jobs. Wurden eingestellt, um frisch gepflanzten Bäumen einen aufrechten Wuchs zu ermöglichen.

 

Steuerberater

Fahrlehrer

 

Stimmungskanone

Schnellster Klavierstimmer der Welt

 

Stock

Bumerang ohne Rückkehr-Garantie

 

Strom

Strom ist sehr vielseitig. Man kann damit kochen, heizen, kühlen und vieles mehr. Es ist für jeden Nutzer sehr praktisch, dass Strom sehr dünn ist, wenn man ihn braucht. Man benötigt keinen Schlauch, um Strom nachzufüllen. Er geht durch einfachen Draht, so dünn ist er. Wenn der Strom nicht gebraucht wird, dann wird er dickflüssig, damit er nicht aus der Steckdose läuft, sonst müsste ja immer ein Stopfen auf der Steckdose sein. (Woher der Strom weiß, wann er gebraucht wird und dünn werden muss, ist allerdings noch unklar. Vermutlich riecht er, wenn jemand mit einem Elektrogerät ins Zimmer kommt.)

Der Draht zum Strom-Ausschank ist meist aus Metall. Mit Holz kann man keinen Strom übertragen, wahrscheinlich saugt Holz ihn auf. Mit Kunststoff ist es genauso. Wenn man einen Draht mit Strom an einen anderen mit Strom hält, funkt und knallt es. Das nennt man Kurzschluss.

Strom ist nicht nur dünn, sondern auch unsichtbar. Man sieht nicht, ob in einem Draht Strom drin ist oder nicht. Zum Testen muss man auf den Draht drücken. Wenn Strom drin ist, tut es ihm weh und er wehrt sich, das nennt man Stromschlag. Wenn man nichts merkt, ist entweder kein Strom im Draht oder man ist zu schnell tot. Man nennt dies Stromausfall.

Damit der Strom weiß, wo er hingehen soll, umwickelt man den Draht mit Kunststoff. So entsteht ein Kabel. Dann weiß der Strom, dass er an den Enden raus soll. Wenn jemand ein Kabel anzündet, wird dem Strom sehr schnell zu heiß und er versucht, schnell zu fliehen. In seiner Panik macht er dann viel kaputt. Man sollte also keine Kabel anzünden.

Außer Strom im Draht gibt es auch noch Strom zum Mitnehmen. Der ist in kleinen Dosen  verpackt, die der Fachmann "Batterie" nennt. Der eingepackte Strom kann natürlich nicht sehen, ob er gebraucht wird oder nicht. Deshalb wird er manchmal ungeduldig, läuft aus und frisst alles kaputt.

Doch der Strom in den so genannten "Elite-Batterien" weiß, dass er bald gebraucht wird, deshalb läuft er auch nicht aus. Diese Batterien kann man auch wieder 'auftanken', indem man sie an wilden Strom anschließt. Während des Füllvorgangs wird die Batterie warm, weil es in ihr immer enger wird.

In den modernen Zeiten des Sparzwangs empfiehlt es sich, den Strom nur noch aus einer Steckdose zu beziehen.

Es gibt verschiedene Stromarten:

Wechselstrom Der Wechselstrom heißt so, weil seine Verwendung häufig wechselt.
Gleichstrom Der Gleichstrom heißt so, weil es ihm völlig gleich ist, was man alles mit ihm machen kann.
Starkstrom Der Starkstrom heißt so, weil es unheimlich stark ist, was man alles mit ihm machen kann
Schwachstrom Der Schwachstrom heißt so, weil es unheimlich schwach ist, was man alles mit ihm machen kann.

Strom kommt bekanntlich schon fast überall aus der Steckdose, deshalb sind Kraftwerke zur Stromerzeugung nahezu überflüssig. Und wer keine Steckdose hat und dringend Strom braucht, ist froh, wenn eine Stromschnelle in der Nähe ist ...

 

SUN

Abkürzung für: "Service unter Null"

 

Synergie

Plattdeutsch für Sonnenenergie

 

 

 

 

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