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Logbuch
Kleine, feine Fundstücke aus meinem Hören und Lesen

23.11.2016
Maxim-Gorki-Park inSachsen

Käptn Schwandt berichtet in Facebook: „Die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag hat eine kleine Anfrage an die Staatsregierung gestellt, Drs.-Nr. 6/6423, Thema: "Vergewaltigung durch Asylbewerber im Maxim-Gorki Park".

Dazu stellte die AfD-Fraktion 5 Fragen, die darauf abzielen, ob Opfer von den Behörden „zum Schweigen gebracht“ werden sollten, der Vorfall der Presse verschwiegen wurde oder man vertuscht hat, dass es sich um einen Asylbewerber handelt.

Nun liegt die Antwort der Staatsregierung vor.
Es gibt keinen Maxim-Gorki-Park.
Nicht einen einzigen, im gesamten Freistaat Sachsen.“

 

Oktober 2016
TV-Kreativität

Gab im Oktober 2016 eine Doku im Fernsehen mit dem Titel „Inkontinenz im Alter“. Direkt nach der Sendung gab es offenbar die Version für Kinder: „Pippi außer Rand und Band“ …
 
07.12.2015
Aus der Werbung für eine Schule ...
"In einem kleinen Dorf im ländlichen Norden Deutschlands und doch nicht weit entfernt von den Metropolen Plön, Lübeck und Kiel finden Sie ..."
 
Hamburger Abendblatt, 29.05.2015
Malia hat Verehrer in Kenia

Nairobi - Ein 23 Jahre alter Anwalt aus Kenia scheint sich ernsthaft Hoffnung auf eine Heirat mit der Obama-Tochter Malia, 16, zu machen - dafür bietet er dem US-Präsidenten nach eigenen Angaben "50 Kühe, 70 Schafe und 30 Ziegen".
 
24.10.14, Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Einbeiniger versuchte Polizisten zu treten

 
21.07.2014: ARD - "Wissen vor Acht"
Blinde Erdbeben

Titel der heutigen Ausgabe von "Wissen vor acht": "Technik macht Gebäude für Erdbeben unsichtbar" ... Ich wusste bisher nicht, dass Erdbeben sehen können ...
 
Hamburger Morgenpost, 19.03.2014
Grüne Jugend will Gefängnisse abschaffen

Berlin –   Überraschende Unterstützung für Uli Hoeneß (62): Während die Spitze der Grünen  das Urteil gegen den steuersündigen Fußball-Manager einhellig begrüßt, ist der Partei-Nachwuchs gegen eine Haft. Und nicht nur das: Die Grüne Jugend will gleich alle Gefängnisse abschaffen.  „Keine Straftat rechtfertigt Gefängnisse“, sagt die Vorsitzende Theresa Kalmer (22).
(...)

Als alternative Bestrafungsform  bringt die Grünen-Politikerin auch eine Praxis von „Völkern in Südamerika“ ins Spiel: Dort würden Straftäter in die Mitte eines Menschenkreises gestellt. Aus dem Kreis heraus würde dem Täter dann gesagt „wie toll die Person ist und was sie an ihr schätzen“, so Kalmer.  „Ziel dieser Bestrafung ist Reue hervorzurufen, aber auch den Menschen in seiner Handlung zu verstehen bzw. eine gemeinschaftliche Lösung zu finden.“
Anmerkung Neese: Das stellt wohl einen neuen Weltrekord an Naivität dar ...
 
Hamburger Morgenpost, 17.02.2014
US-Armee backt neue Super-Pizza

Washington - Das US-Militär hat eine Super-Pizza für Kriegs-Einsätze entwickelt. Sie sieht aus und soll schmecken wie eine Tiefkühlpizza, ist drei Jahre haltbar und kann sogar einen Fallschirm-Abwurf überstehen.
Anmerkung Neese: Meist wird sie aber ohne Fallschirm, dafür als Waffe gebraucht ...
 
16.02.2014
Programmvorschau: "Africa Open" in Europa


 

Hamburger Morgenpost, 22.01.2014
Vergewaltigter Frau droht Haft

Dubai - Einer Österreicherin, die in Dubai vergewaltigt wurde, drohen mehrere Monate Haft. Vorwurf: sie habe Sex mit einem Mann gehabt, mit dem sie nicht verheiratet war.
Anmerkung Neese: Das zählt hoffentlich zu den Nachrichten-Lügen ...
 
Hamburger Morgenpost, 09.01.2014
Beamte "casten" Straßenmusiker

Wer in Madrid als Straßenmusiker singen will, muss sich jetzt einer Jury stellen. Kommunale Beamte entscheiden beim "Casting", wer auftreten darf. Von 460 Musikern haben bisher 318 "bestanden".
Anmerkung Neese: Endlich mal was zu tun ...
 
News.de, 28.12.2013
Helene Fischer: Peinlicher Versprecher

Auf die Frage, worin sich die Arbeitsweise der Weltstars in ihrer Show unterscheide, antwortete die Musikerin: «Naja, zum Beispiel Andrea Bocelli arbeitet jetzt nicht mit Prompter wie Michael Bolton!» - Kann er im Vergleich zu seinem US-Kollegen aber auch schlecht. Der weltbekannte italienische Tenor ist blind.
 
28.12.2013, Programmvorschau SWR im Save-TV

Interessantes australisches Gebirge ...
 

Hamburger Morgenpost, 13.12.2013
Konny Reimann: Teure Crashfahrt im TV-Studio

Hamburger Auswanderer-König baut Unfall in Show - 75.000 Euro Schaden
(Das Produktionsteam lässt ihn bei der Aufzeichnung den Mini-Bus fahren, mit dem die Gäste in die Show kommen.)
(...) Denn Konny schrottet das Studio! An Bord: Klassik-Superstar David Garrett (32), Moderatorin Ina Müller (48), ...
(Ergebnis: Eine Frau mit Prellungen und Blutergüssen, Müller leicht verletzt, die 5 Millionen teure Geige von Garrett wurede mit Wasser übergossen.)
(...) Reimann: "Das war nicht so gedacht."
Anmerkung Neese: Was um Himmels Willen hatte Reimann denn geplant??
 
Hamburger Morgenpost, 26.11.2013
Einbrecher bei Heino

Bad Münstereifel - Bei Heino (74) und Hannelore (71) wurde am Sonntag schon wieder eingebrochen. Als Heino mit Hannelore in Wuppertal war, ..., drangen Einbrecher über den Balkon in die Wohnung im ersten Stock. ... Heino: "Ich packe jetzt einen Baseballschläger neben mein Bett."
Anmerkung Neese: Der Baseballschläger ist nicht sehr hilfreich, wenn man außer Haus ist ...
 
Hamburger Morgenpost, 22.10.2013
Guter Rat an alle Ehefrauen

Lassen Sie Ihren Mann zweimal die Woche raus..
 
Elmshorner Nachrichten, 13.10.2013
"Frauen siegen mit starker Manndeckung"


 

September 2013, Eurivolley-Programmheft
  

Welch ein charmanter Tippfehler: mit 190 kg Körpergewicht hat die Dame eine beachtliche Sprunghöhe ...
 

Hamburger Morgenpost, 12.08.2013
Banker veruntreut 8 Mio.
"Ich tat es für meine Kunden"

Buxtehude. Jens L. verzockte vier Millionen Euro am Roulette-Tisch in Hamburg. Es war Geld der Deutschen Bank.
Anmerkung Neese: Die 8 Mio. in der Überschrift sind korrekt, vier Millionen konnten noch sichergestellt werden ...
 
Hamburger Morgenpost, 12.08.2013
Betteln für Brust-OP

An einer Autobahn in Florida hält Christina Andrews ihr skurriles Schild in der Hand. "Ich bin nicht obdachlos, ich brauche Brüste" ("Not Homeless, need Boobs"), hat sie auf ihren Spenden-Aufruf geschrieben, um eine Brustvergrößerung bezahlen zu können. Fahrer waren spendabler als erwartet - ob's für die OP reicht, verriet Christina aber nicht ...

 
Blick.ch, 11.08.2013
Orgasmus ist Training fürs Gehirn
NEW JERSEY (USA) - Er bereitet nicht nur großes Vergnügen: Der Höhepunkt wirkt auch wie ein Fitnessprogramm für unsere grauen Zellen, sagt ein US-Forscher.

...
Der Orgasmus wirkt also wie ein Fitnesstraining für die grauen Zellen. Und weil er das ganze Hirn «beglückt», ist er wirkungsvoller als Kreuzworträtsel oder Sudokus, die bloß ein bestimmtes Areal stimulieren.
Kommentar Neese: Endlich mal ein neuer Anmachspruch: Ich bin so vergesslich heute, hilf mir!

Der gesamte Text
 

Der Spiegel, 11.08.2013
Wolkenkratzer ohne Aufzug: Der Treppenwitz von Benidorm

Wie viel kann schiefgehen bei einem großen Bauprojekt? Jede Menge, wie der In-Tempo-Doppelturm im spanischen Benidorm zeigt: Mit seinen 47 Stockwerken gerät der Luxustraum zur Lachnummer - die Architekten vergaßen den Einbau eines funktionierenden Aufzugs.

Weiter im Text ...
 

Der Tagesspiegel, 07.08.2013
"Die Ehe ist sowieso ein Wagnis"

Durch Heirat mit einem Ausländer lässt sich das Abenteuer noch steigern. ...

Zum gesamten Artikel
 

Die Zeit, 31.07.2013
Geaignete Milch

Neulich äußerte sich Ilse Aigner (CSU) bei Markus Lanz (ZDF) zur Milcherzeugung:
Aigner: "Das sind übrigens besondere Kühe, die Heu fressen. Es gibt Milch, die ausschließlich Heumilch ist, das wird dann auch so definiert."
Lanz: "Und diese irren Kühe, die nur Heu ..."
Aigner: "Die ist übrigens laktosefrei, die Heumilch."
Lanz: "Die Heumilch ist laktosefrei, weil ...?"
Aigner: "Das ist einfach so von der Verarbeitung in dem Magen, das wird dann laktosefrei."
Und wir dachten, das geschähe beim Käsen! Aber Aigner ist immerhin Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn man diesen irren Kühen Erdbeeren ins Heu mischte. Man brauchte sie nur noch über die Wiesen zu jagen, bis der Milchshake gut durchgeschüttelt wäre.
INK

 
Wormser Zeitung, 09.07.2013
Kranke Therapeutin

"Die Kammer folgte dem Gutachter und ordnete die Unterbringung des 31-Jährigen in einer psychiatrischen Klinik an, setzte die Weisung aber zur Bewährung aus, solange der beschuldigte weiterhin seine Therapeutin aufsucht, die Medikamente einnimmt und sich regelmäßigen Bluttests unterzieht."

 
Hamburger Morgenpost, 05.06.2013
Pinkel-Strafe

Weil der neuseeländische Rugbyspieler Russell Packer während eines Spiels auf den Rasen pinkelte, muss sein Klub New Zealand Warriors 15.000 Dollar Strafe zahlen.
Kommentar Neese: Wenn man die "Haftpflicht" auf alle Arbeitgeber ausweiten kann, wäre das eine ganz neue Perspektive für Gewerkschaften, Druck auszuüben ... Öffentliches Gemeinschaftspinkeln.

 
Hamburger U-Bahn, 27.05.2013
Wie gemein ...

Nachdem der frisch gebackene Deutsche Fußballmeister FC Bayern München am 25.5. gegen den Vizemeister Borussia Dortmund auch das Champions League-Finale gewann, gab es auf den Info-Schirmen der Hamburger U-Bahn die Meldung mit folgender Überschrift: "Titel für Dortmund!"
Dann wurde berichtet, dass die Frau eines Dortmunder Spielers zur beliebtesten Spielerfrau des Jahres gewählt wurde ...
 
Hamburger Morgenpost, 11.04.2013
Viel Wohlstand, wenig Freude
Unicef-Studie: Viele Jugendliche sind unglücklich
Köln - Sie fühlen sich ausgeschlossen, sind unglücklich. Laut neuster Unicef-Studie ist jeder siebte Jugendliche in Deutschland mit sich und seiner Lebenssituation unzufrieden.
(...)
Die Lebensumstände Jugendlicher haben sich klar verbessert: Der Raucher-Anteil ging so deutlich zurück wie in keinem anderen Land. Die Teenies trinken weniger Alkohol und rauchen weniger Cannabis, auch Teenager-Schwangerschaften werden seltener.
Kommentar Neese: Naja, Nicht mehr Rauchen und Trinken, kein Sex - kein Wunder, dass die Kids unglücklich sind ...
 
Hamburger Morgenpost, 19.02.2013
Der "Kenn ich nicht"-Senat
Ties Rabe ein Unternehmer? Jana Schiedek ein Model? Der Senat scheint in den Köpfen vieler Hamburger nicht besonders präsent zu sein. Die MOPO hat sich umgehört und wollte wissen: Kennen Sie unsere Senatoren?
Kommentar Neese: Mit obigen Zeilen beginnt ein Bericht in der heutigen Hamburger Morgenpost. Man weiß ja eigentlich, was man von der Boulevardpresse zu erwarten hat und dass man sich über den Mist eigentlich nicht mehr aufregen sollte. Aber weil sich die MoPo diesmal so schön selbst ans Bein pinkelt, sei darauf hingewiesen: Dreister als mit dieser Umfrage geht es kaum! Über eine Doppelseite lamentiert die MoPo über den mangelnden Bekanntheitsgrad des SPD-Senats und auf dem Titel bilanziert das Blatt: "MoPo-Umfrage: Kaum einer kennt Hamburgs Senat".
In einer Übersicht wird gezeigt, welche Politiker wie oft von den Befragten erkannt wurden. Da führt Bürgermeister Olaf Scholz mit 8 Punkten vor Ties Rabe mit 4 Punkten. Wie viele Bürger mag die MoPo befragt haben, damit Scholz immerhin acht Mal erkannt wird? Wer den Text genau liest, weiß es: In einem Satz wird erwähnt, dass Olaf Scholz von allen Befragten erkannt wurde. Die MoPo hat also immerhin acht Personen befragt, um zu erkennen, dass "kaum einer" den Hamburger Senat kennt ...
Übelste Stimmungsmache, meine Herren!
 
Hamburger Abendblatt, 12.02.2013
"Scholz agiert ideenlos"
Oppositionsführer Dietrich Wersich (CDU) sieht den Senat zur Halbzeit auf dem absteigenden Ast.
...
Fast entschuldigend klingt es, wenn der CDu-Politiker sagt: "Wir wollen nicht nur meckern, aber wir sind als Opposition nun einmal diejenigen, die den Finger in die Wunde legen und Wasser in den Wein schütten." Das sei eben der verfassungsmäßige Auftrag der Opposition.
Kommentar Neese: Nach wie vor ist meines Wissens die Weinpanscherei verboten und streng zu bestrafen - und ganz bestimmt kein verfassungsmäßiger Auftrag an Oppositionsparteien! Herrn Wersich ist da das herauf gezwungene Bild etwas aus dem Rahmen gefallen und die Scherben schneiden in seine Rhetorik. Er hätte es beim Finger in der Wunde (auch eigentlich eine miese Form der Menschlichen Quälerei)sein lassen sollen.
 
Hamburger Morgenpost, 24.01.2013
Felsbrocken landet im Schlafzimmer
St. George - Mittenn in der Nacht krachte ein Felsbrocken in ein Haus in St. George (Utah), direkt neben die schlafende Wanda Denhalter (63). Der tonnenschwere Koloss hatte sich vom Hang gegenüber gelöst. Die Frau kam mit Kieferbruch in die Klinik.
Kommentar Neese: Hat die Frau den Fels ins Gesicht bekommen? Dann wäre ein Kieferbruch ja ein noch glücklicher Ausgang ...
 
Hamburger Morgenpost, 18.01.2013
Jeder 10. Jugendliche internetsüchtig
Berlin - Fast jeder zehnte Jugendliche in Deutschland nutzt das Internet zu intensiv und auf problematische Weise. Ein Prozent ist sogar internetsüchtig. Das geht aus einer EU-Studie unter 14- bis 17-Jährigen hervor.
Kommentar Neese: Die Überschrift erklärt sich wohl so, dass die Mopo nur von der Menge Jugendlicher ausging, die das Internet zu intensiv nutzen. Wenn man die Gruppe der untersuchten Jugendlichen betrachtet, wäre nur jeder hundertste Jugendliche internetsüchtig ...
 
Hamburger Morgenpost, 17.01.2013
Stromausfall: 700 Haushalte betroffen
Rotherbaum - Rund um die Hallerstraße ist gestern der Strom ausgefallen. Gegen 14.45 Uhr gingen in 713 Haushalten und 729 Gewerbebetrieben die Lichter aus. Der Grund dafür war laut Vattenfall ein defektes Erdkabel. gegen 14.30 Uhr wurden die betroffenen Häuser wieder voll versorgt. Das Kabel wurde repariert.
 
Hamburger Morgenpost, 21.12.2012
Dieb darf Finderlohn behalten

Wellington - Ein Dieb in Neuseeland darf 63 505 Euro Finderlohn behalten für Medaillen mit Millionen-Wert, die er selbst aus einem Museum geklaut hat. Das Gericht sprach ihm das Geld zu, weil es niemanden finden konnte, der einen Anspruch auf Entschädigung gehabt hätte.
 
Hamburger Abendblatt, 06.12.2012
JobCenter gibt Schrittzähler an Langzeitarbeitslose

Nürnberg/Brandenburg - Ostdeutsche JobCenter animieren Langzeitarbeitslose zu mehr Bewegung. Seit Anfang der Woche habe das JobCenter in der Stadt Brandenburg/Havel 18 ältere Hartz-IV-Bezieher mit den Geräten ausgestattet, die 40 Tage lang jeden Schritt aufzeichnen.
 
Hamburger Morgenpost, 14.11.2012
Französin verwechselt Stadt

Uelzen - Eine Französin ist aus Versehen im 34000-Einwohner-Städtchen Uelzen gestrandet und hat sich dort in der Metropole Hamburg gewähnt. Erst die Polizei konnte der 39-jährigen, die schlecht Deutsch sprach, helfen.
 
Hamburger Abendblatt, 30.10.2012
Pinocchios Nase wächst weiter
(Glosse von Christian A. Thiel)
Als der Radsport-Weltverband UCI dieser Tage ein Maskottchen für die Straßen-Weltmeisterschaften im kommenden Jahr suchte, wählte er ausgerechnet: Pinocchio.
Die hölzerne Figur, deren Abenteuer Generationen von Kindern geliebt haben, hat einen Makel, ...,: Bei jeder Lüge wächst Pinocchios Nase ein Stückchen.
Haben die Radsportler Humor, sind sie nur ehrlich oder einfach dummdreist? Denn Lug und Trug bestimmen derzeit die Tagesordnung der Radsportwelt, rund um den Fall des gestürzten Tour-Siegers Lance Armstrong wird gelogen, dass sich die Balken biegen.
...
Die Macher der Rad-WM 2013 könnten neue Wege gehen: Bei jedem Dopingfall wird Pinocchios Nase ein bisschen länger ...
 
Frankfurter Rundschau, 21.09.2012
Aus einem Interview mit Psychiater Manfed Lutz "Oma ist der bessere Psycho-Doc"

Frage: Aber ist die Arbeitswelt nicht tatsächlich belastender geworden. E-Mails, Smartphones, Erreichbarkeit rund um die Uhr?
Lutz: Im Dreißigjährigen Krieg waren die Leute rund um die Uhr für die Schweden erreichbar. Das war viel unangenehmer.
 
14.09.2012, Spiegel Online
Reisebüro-Panne: Sächsische Kundin bucht Bordeaux statt Porto
Eine undeutliche Aussprache im Reisebüro kann teuer werden. Fast 300 Euro muss eine Kundin aus Sachsen für einen Flug zahlen, den sie nie angetreten hat - weil sie den gewünschten Zielort Porto dialektbedingt nicht klar artikulierte.
Hamburger Morgenpost, 10.09.2012
Zum Status von Sport

Interview mit Freezers-Geschäftsführer Michael Pfad
"In Hamburg ist alles privates Engagement. Was ist der gesellschaftliche Status von Sport? Warum werden zum Beispiel Theater gefördert, der Profisport aber nicht?"
Kommentar Neese: Eigentlich muss man das nicht mehr kommentieren, aber na gut: Vielleicht wird der Profisport deshalb nicht gefördert, weil er die dicke Kohle hin und her schiebt? Von der Freezers-Wochenendprämie bei zwei Siegen von 1600 Euro zusätzlich (!) lebe ich zum Beispiel drei bis vier Monate ...
 
aus Browserboy: Mein Senf zum GEMA-Senf, 02.07.2012
(http://blog.browserboy.de/2012/07/mein-senf-zum-gema-senf.html)

Nach einer Auflistung von Pro und Contra werden einige Berechnungsprinzipien der GEMA angeführt. Dazu wird dann nachstehendes Beispiel geschrieben:
"Wenn man all die GEMA-Ungerechtigkeiten mal zusammennimmt, könnte man sich folgendes Beispiel ersinnen: Bei einer internationalen Meisterschaft singen Fußballfans im, sagen wir mal, Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadion immer wieder „Seven Nation Army“ von den Whites Stripes („Naaa, na-na-na-naaa, naaa ...“) und hüpfen dabei auf den Rängen. Damit handelt es sich gewissermaßen um eine Tanzveranstaltung mit Livemusik. Das Gottlieb-Daimler-Stadion hat ein eine Nutzfläche (inkl. Nebenflächen und Spielerkabinen) von 124.290qm. Die teuerste Eintrittskarte ist ein VIP-Ticket für 600€. Die GEMA-Kosten dieses Abends betragen nach dem GEMA-Tarif U-V, wenn ich richtig gerechnet habe, 7.457.400€. Oops. Ich hoffe, ich habe die GEMA damit nicht auf eine Idee gebracht.
(Nein, keine Sorge ... Man könnte das auch als Live-Konzert ansehen und nach Tarif U-K abrechnen; dort werden 7,65% von den Bruttoeinnahmen erhoben, macht rund 250.000€. Vielleicht ein schönes Beispiel, um zu demonstrieren, wie Quadratmeter/Eintrittspreis-Berechnung und prozentuale Berechnung auseinander gehen können.)"
 
Hamburger Morgenpost, 26.04.2012
Elbphilharmonie: Programm geplant
Trotz Stillstands beim Bau der umstrittenen Elbphilharmonie plant das Konzerthaus ein Programm für die Spielzeit 2012/2013. Dank der Möglichkeiten, in die Laeisz-Halle und andere Spielorte auszuweichen, sei ein guter Konzertbetrieb möglich, so Intendant Christoph Lieben-Seutter. "Wir kommen eigentlich ganz gut ohne die Elbphilharmonie zurecht.", fügte er hinzu.
Kommentar Neese: Den letzten Satz sollte man sich angesichts der horrenden Kosten und der vielen fragwürdigen Vereinbarungen gründlich merken ...

 
Bayern 3 - TV, 22.04.2012
Sonntags-Stammtisch ("Bayrisch - bissig - bunt")
Zu Gast bei Helmut Markwort ist u.a. Willy Astor. Er bringt einige Gags zum Papst und sagt am Schluss die E-Mail-Adresse des Papstes: urbi@orbi. Ein Tischgast greift sofort zum Stift: "Das muss ich mir aufschreiben." Einer ruft dazwischen: "Dot com, oder wie?" Allgemeine Verwirrung, niemand hat es verstanden ...
 
Eurosport - TV, 21.04.2012
Handball: Reale Ademar Leon - Füsche Berlin (gemeint ist Füchse Berlin)
Kommentator: "Time-Out für Lyon, die Uhr wird angehalten. Noch 18 Sekunden Spielzeit. Also noch alle Zeit der Welt für Lyon, ein Tor zu werfen."
 
Hamburger Morgenpost, 05.04.2012
Querfeldeinwandern ist erlaubt
Bonn - Der Wald bietet den Menschen Raum für Freizeitgestaltung und Erholung. "Querfeldeinwandern ist grundsätzlich erlaubt", sagt Julia Hoffmann von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.
Kommentar Neese: Querfeldeinwandern ist erlaubt. Also ist Deutschland unbestreitbar ein Einwanderungsland ...
 
Hamburger Morgenpost, 28.03.2012
Ostereiersuche abgesagt

Colorado Springs - Die alljährliche Ostereiersuche für Kinder im US-amerikanischen Colorado Springs wurde abgesagt. "Im letzten Jahr jagten gierige Eltern nach Gratis-Eiern, überrannten regelrecht die Kinder", begründet die Stadt..
 
Hamburger Abendblatt, 27.03.2012
Kolumne: Schokolade ist ein Gemüse
Die Wissenschaft kann alles beweisen - auch dass Süßes schlank macht und Scharfes nicht dumm
Wer bei Schokolade an Hüftgold denkt, muss nicht mehr schwarzbitter sehen. Eine Studie aus den USA liefert Frauen ein Ergebnis zum Dahinschmelzen: Regelmäßige Schokoladenesser sind schlanker als die, die weniger oft zur Schokolade greifen. Es ist ein purer Zufall, dass diese Untersuchung zum Ende der Fastenzeit auf den Markt kommt, während die zarten Versuchungen ("Mein Name ist Hase") schon in den einschlägigen Geschäften warten, ihrer Bestimmung nachzukommen, der Verdünnisierung.
Überraschend ist die Erkenntnis nicht. Schokolade wird aus den Bohnen des Kakaostrauchs gewonnen. Bohnen sind Gemüse. Zucker wird aus Zuckerrüben gewonnen. Rüben sind Gemüse. Also ist Schokolade ein Gemüse. (...)
 
Hamburger Morgenpost, 16.03.2012
Wussten Sie schon ...

dass zurückgewiesene Fliegen Trost im Alkohol suchen? Wissenschaftler belegen, dass zurückgewiesene männliche Fruchtfliegen Ethanol-haltiges Futter dem normalen Futter vorziehen. Sexuell Befriedigte wollten keinen Alkohol.
 
Hamburger Abendblatt, 29.02.2012
Niedersachsen: "Regierung will unnötige Gesetze aufheben"

Hannover. Die niedersächsische Landesregierung will den Gesetzesdschungel etwas lichten. Dazu muss ein Gesetz gemacht werden. (...)
 
Hamburger Morgenpost, 29.02.2012
"Nach Schneeschmelze Autos weg"

Fischer im US-Staat Wisconsin brauchten mehr als eine Angel, um ihre Autos aus dem See zu fischen. Dutzende Fahrzeuge fielen in den Lake Winnebago, weil das Eis in der Sonne geschmolzen war. Fischer benutzen den See jeden Winter als Parkplatz.
 
Hamburger Abendblatt, 09.02.2012
"Die schwierige Aufarbeitung eines Dramas"
(Zum Thema Jugendhilfe in Hamburg-Mitte)
"Die FDP ist in Mitte Teil des Systems geworden", sagte Kerstan, der den beiden Bezirksabgeordneten vorwarf, sie hätten sich durch Posten kaufen lassen. Der Versuch der Ehrenrettung für seine Parteifreunde misslang dem FDP-Abgeordneten Carl Edgar Jarchow im Ansatz. "Wir als SPD", verhaspelte sich der Liberale und erntete höhnischen Beifall.
 
Hamburger Abendblatt, 09.02.2012
"Glosse: Keine PR-Gags mit dem Wetter"

"(Die Münchner Werbeagentur Sassenbach Advertising) ... hielt es für eine gute Idee, ihrem Kunden BMW zu empfehlen, ein Hochdruckgebiet vom Meteorologischen Institut der Freien Universität Berlin auf den Namen "Cooper" taufen zu lassen. Künftig, so das Kalkül der Werber, würde die BMW-Marke Mini Cooper mit strahlendem Sonnenschein in Verbindung gebracht werden. Stattdessen wird Cooper uns als das Hochdruckgebiet in Erinnerung bleiben, das Europa bitteren Frost brachte.
 
Hamburger Abendblatt, 24.01.2012
"Pornografische E-Mail ein Dienstunfall"
"Düsseldorf - Das Öffnen einer E-Mail mit pornografischen Inhalten kann ein Dienstunfall sein. ... In dem konkreten Fall hatte ein Polizist von seinem Vorgesetzten eine E-Mail mit einem Dateianhang sexuellen Inhalts bekommen. Dies habe eine psychische Erkrankung ausgelöst. Die Kreispolizeibehörde wollte darin aber keinen Dienstunfall sehen. Das Gericht gab dem Beamten Recht."
Neese meint: Ich vermute, ich bin schon seit Jahrzehnten psychisch erkrankt ...
 
Der Spiegel, 10.01.2012
"Ja, wo schwimmen sie denn?"

Badeentchen über Bord: Vor 20 Jahren stürzte im Nordpazifik ein Container mit 28.800 Plastikspielzeugen in den Pazifik. Seitdem treibt diese Schwimmtierflotte über die Weltmeere, liefert Forschern wertvolle Daten - und fährt Karussell im größten Müllstrudel der Welt.

Der Sturm tobte über dem Nordpazifik, irgendwo zwischen Japan und den USA, doch die Passagiere des Frachters "Tokio Express" ergaben sich stumm und klaglos ihrem Schicksal. Hunderte Kilometer von der rettenden Küste entfernt, bei 44 Grad nördlicher Breite und 178 Grad östlicher Länge, stürzte einer nach dem anderen mit leisem Platschen in die tosende See. Hunderte. Tausende. Insgesamt 28.800.
Nach der Havarie am 10. Januar 1992 trieben die Verunglückten in der unendlichen Weite des Pazifiks, hilflos den Urgewalten der Natur ausgeliefert. Dabei waren sie eigentlich einmal dafür bestimmt, in den ruhigen und lauwarmen Gewässern amerikanischer Badewannen zu dümpeln. Denn die 28.800 verunglückten Passagiere waren allesamt Kinderspielzeuge.
Quietschgelbe Entchen. Rote Mini-Biber. Grüne Frösche. Blaue Schildkröten. Ihr eigentliches Ziel, den Hafen von Tacoma im US-Bundesstaat Washington, hat keines der Plastiktierchen aus China je erreicht. Stattdessen schwimmen Tausende von ihnen immer noch unermüdlich über die Weltmeere, nach Tausenden Kilometern ausgebleicht vom Salzwasser, ausgetrocknet von der tropischen Sonne und zerkratzt von den Angriffen der Seevögel, die sie mitunter mit schmackhaften Fischen verwechseln.

Christoph Gunkel

 
Hamburger Morgenpost, 06.10.2011
"Mehrheit will die D-Mark zurück"
"Hamburg - 54 Prozent der Deutschen hätte gern die D-Mark zurück - das ergab eine "Stern"-Umfrage. Je niedriger der Bildungsstand, umso höher die Nostalgie. Eine D-Mark-Partei würde bei FDP-Wählern und Ostdeutschen punkten."
Neese fragt: Welchen Zusammenhang zwischen Bildungsstand und FDP-Wählern sowie Ostdeutschen will uns die Morgenpost da nahe legen?
 
Hamburger Morgenpost, 06.09.2011
"Rentner in Klappbett eingeklemmt"
"In Bad Harzburg bereitete ein Rentner (81) sein Nachtlager, als sein aufgeschlagenes Klappbett plötzlich zusammenschnappte. Nachbarn hörten die Hilferufe, alarmierten die Polizei. Gerettet."
Neese meint: Mit dieser Todesart wäre man wohl auch ein Kandidat für den Darwin Award ...
 
Hamburger Morgenpost, 27.07.2011
"Glühbirne ist keine Heizung"
"Aachen - Als Satire gegen das EU-Glühlampenverbot hatte der Essener Ingenieur Siegfried Rotthäuser Lampen als Miniheizungen verkauft. Denn der 'Heatball' (Hitzeball) gäbe 95 % der Energie als Wärme ab. Die Bezirksregierung Köln sah trotzdem nur Lampen und klagte. Die Aktion verstößt gegen das EU-Verbot, urteilte jetzt das Verwaltungsgericht Aachen. Begründung: Glühlampe bleibt Glühlampe, auch wenn sie 'Heatball' heißt."
Hamburger Morgenpost, 04.07.2011
in einem Bericht zum Tennis-Turnier in Wimbledon:
"Die Tennisspielerin Sabine Lisicki spielte in Wimbledon das Turnier ihres Lebens - Steigerungen nicht ausgeschlossen!"
 
Hamburger Morgenpost, 21.06.2011
anlässlich der Premiere des neuen Brösel-Films:
"Brösel ist nicht tot zu kriegen!"
Neese meint:
Diese Überschrift impliziert ja, dass man es schon längere Zeit versucht hat, Brösel tot zu kriegen. Auf, zur Polizei, Anzeige wegen versuchten Mordes erstatten!
 
Hamburger Abendblatt, 03.05.2011
Kommentar von Katharina Miklis
"Völlig verzwischert"

In dem Moment, als US-Präsident Barack Obama vor die Kameras trat, um der Welt den Tod des Terrorführers Osama Bin Laden zu verkünden, registrierte der Kurznachrichtendienst Twitter mehr als 4000 Tweets pro Sekunde. Keine Frage: In Zeiten von Twitter, Facebook und Co. verbreiten sich Nachrichten wie diese in Sekundenschnelle.
Doch man muss sie auch bedienen können, diese neuen Medien - vor allem, wenn man sie in offizieller Funktion nutzt. Das wurde auch Regierungssprecher Steffen Seibert am Montagvormittag klar, als er den US-Präsidenten mit dem getöteten Terroristen verwechselte. "Obama verantwortlich für Tod Tausender Unschuldiger, hat Grundwerte des Islam und aller Religionen verhöhnt", verbreitete der Chef des Bundespresseamtes in der Frühe via Twitter. Obama, Osama - da kann man sich schon mal vertippen. Manch einer wird auch darüber schmunzeln können, wie Seibert über sein eigenes Tempo stolperte.
Der katastrophale Patzer zeigt jedoch auch, dass manche Sorgfalt unweigerlich auf der Strecke bleibt, im Wettlauf um die schnellste News, den aktuellsten Tweet. Nicht nur Seibert, der seinen Fehler sofort korrigierte, verzettelte sich. Der US-Sender Fox verkündete "Obama Bin Laden is dead", Spiegel Online tickerte: "US-Militär soll Obama auf See bestattet haben." ...
 
Werner Schneyder in ZDF, "Markus Lanz", am 22.03.2011
"Wir Österreicher haben das sicherste Atomkraftwerk der Welt. Das einzige gebaute AKW wurde nach einer - für die Regierung verlorenen - Volksabstimmung nie ans Netz genommen."
 

Hamburger Morgenpost, 02.02.2011
Bericht über den Kachelmann-Prozess wegen mutmaßlicher Vergewaltigung, in dem nun ein Gutachter namens Mattern ausgesagt hat
.
"Die Hämatome wären aber auch möglich, wenn man das gebeugte Knie auf die geschlossenen Oberschenkel drückt. Mattern hatte hierzu selbst Versuche mit seiner Frau durchgeführt."
Neese meint: Die arme Frau! Wie weit ging er wohl mit diesen Versuchen??
 

Hamburger Morgenpost, 16.11.2010
Sex mit Christian Wulff
TV-Moderatorin Sarah Kuttner hatte Bundespräsident Christian Wulff Sex mit ihr angeboten, wenn er den Vertrag zur AKW-Zeitverlängerung nicht unterschreibt.
Nun bietet ein Leserbriefschreiber Wulff dies ebenso an. Er ist laut Unterschrift männlich und 83 Jahre alt.
 

N24, 30.03.2010
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wirtschaft/d/949914/oesterreichisches-bier-darf--fucking-hell--heissen.html
Bier darf "Fucking Hell" heißen
Das europäische Markenamt (HABM) hat für ein Bier aus dem österreichischen Ort Fucking den Namen "Fucking Hell" gebilligt. Die Eintragung als Marke könne nicht dadurch vereitelt werden, dass der Name "in anderen Sprachen eine zweideutige Bedeutung" besitzen könne, teilte das im spanischen Alicante ansässige Amt mit. Die mit der Eintragung beauftragte deutsche Marketing-Firma hatte den Namen, der auf Englisch einen vulgären Fluch wie "Verdammte Hölle" bedeuten würde, mit dem Namen des Standortes der Brauerei bei Salzburg begründet.
 

Hamburger Morgenpost, 11.03.2010
Wegen vieler Unfälle: Schild warnt vor Schnapsleichen

Bukarest - Ganz Rumänien lächelt über dieses Verkehrsschild: Eine Figur mit einer Flasche in der Hand kriecht auf allen vieren über den Boden. Darunter steht: Vorsicht, Betrunkene! Zehn dieser Schilder Wurden in dem 13 000-Einwohner-Ort Pecica aufgestellt. Bürgermeister Peter Antal: "Die Unfallzahlen waren drastisch gestiegen. Durchgangsverkehr und ein lebendiges Nachtleben vertragen sich halt nicht." Einwohner hätten mit dem Schild kein Problem, nehmen's eher mit Humor ...
 
Schild im U-Bahn-Netz München, 2009
"Zugang nur mit gültigen entwerteten Fahrkarten"
 
Hamburger Morgenpost, 23.12.2008
Schäfer-Gümbel erhält Abfuhr zu Zwangsanleihe
Wiesbaden - Mit einem Vorstoß für eine Zwangsanleihe für Reiche hat sich der hessische SPD-Spitzenpolitiker Thorsten Schäfer-Gümbel eine umgehende Abfuhr bei der Bundesregierung eingehandelt.
«Gehen Sie mal davon aus, dass es Gründe dafür hat, dass bisher niemand in der Bundesregierung auf die Idee dieses Instrumentes gekommen ist», sagte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg am Montag in Berlin. (…)
Schäfer-Gümbel, der SPD-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl am 18. Januar, hatte eine Forderung der Gewerkschaft IG Metall aufgegriffen. (…)
Neese meint: Welche Gründe könnten das wohl sein, die die Regierung nicht mal darüber nachdenken lässt, Reiche zu besteuern? - Ja, genau!
 
Hamburger Abendblatt, 03.11.2008
"Versuchte Vergewaltigung: Anwohner halfen"
Neese meint: Mehr als die Überschrift braucht es in diesem Fall nicht, um die Phantasie entsetzt aufschreien zu lassen ...
 
Reader's Digest, August 2008
Fritz, bei Fuß!
Die britische Polizei hat ein ungewöhnliches Problem: Weil die Hundezüchter im eigenen Land bei ihren Schäferhunden mehr Wert auf das Aussehen als auf die Instinkte eines Wachhunds legen, müssen diensttaugliche Hunde aus dem Ausland importiert werden, darunter auch aus Deutschland.
Nun verstehen diese Vierbeiner aber kein Englisch, weshalb man auf britischen Hundeübungsplätzen allenthalben Polizisten hört, die laut deutsche Befehle wie "Sitz!", "Platz!" oder "Bei Fuß!" rufen. Eine ganz neue, besonders haarige Art der Völkerverständigung.
 
Spiegel, 30.05.2008
Obdachlose lebt ein Jahr heimlich in fremdem Kleiderschrank
Ein Jahr lang lebte eine obdachlose Japanerin in der Wohnung eines Fremden - heimlich in dessen Kleiderschrank. Erst als der Mann Überwachungskameras installierte, flog die 58-Jährige auf.
Tokio - Sie hätte es sich verkneifen sollen, die Dusche zu benutzen und sich aus dem Kühlschrank zu bedienen: Erst dadurch soll der Bewohner misstrauisch geworden sein und Überwachungskameras installiert haben. Als er die unliebsame WG-Partnerin auf den Videoaufzeichnungen bemerkte, alarmierte er die Polizei, die die 58-Jährige wegen Hausfriedensbruchs festnahm.
"Sie war gepflegt und sauber", erklärte Polizeisprecher Hiroki Itakura in Kasuya im Süden Japans. Zuerst habe der Bewohner geglaubt, es handle sich bei der Gestalt um einen Einbrecher. Doch die Polizei fand keine Einbruchspuren. "Wir haben das ganze Haus durchsucht, auch alle möglichen Verstecke", sagte Itakura.
Dann öffneten die Beamten die oberste Schiebetür des Kleiderschranks: "Da war sie". Sie lag nervös auf der kleinen Matratze, die sie sich in ihr vorübergehendes Domizil mitgebracht hatte. Nach eigenen Angaben ist die Frau vor rund einem Jahr in die Wohnung eingedrungen. Die Tür sei unverschlossen gewesen, sagte sie.
 
Spiegel, 29.04.2008
Bürgermeister verteilt kostenlos Viagra

Für mehr Lebensqualität: Bürgermeister Gonzalo Navarrette will künftig an Männer über 60 die Potenz-Pille Viagra ausgeben - und zwar gratis. Man werde die Tabletten allerdings nicht wie Bonbons unter die Leute bringen, versicherte der Mann aus dem chilenischen Lo Prado.
Santiago - "Wir geben vier 50 Milligramm-Pillen aus, also für vier sexuelle Beziehungen im Monat", sagte der Arzt und Bürgermeister Gonzalo Navarrette aus dem Städtchen Lo Prado südlich der chilenischen Hauptstadt Santiago. Wie die Zeitung "Las Ultimas Noticias" am Dienstag berichtete, kam dem Stadtvater die ungewöhnliche Idee, nachdem immer mehr ältere Männer sich beschwert hatten, dass sie zu wenig Sex hätten.
Kritik will der Stadtvater nicht gelten lassen: "Das hat etwas mit Lebensqualität zu tun und geschieht in Verantwortung", betonte er. "Es ist nicht, als ob man Bonbons an der Ecke ausgeben würde."
 

Computer Reseller News, 25.03.2008
Handy-Unfälle von Fußgängern

In London hat man inzwischen ein arges Problem mit Handys. Nicht, dass die Menschen zuviel telefonieren würden – nein, es geht vielmehr um die SMS. Immer mehr Fußgänger laufen nämlich tippender Weise mit gesenktem Kopf durch die City und nehmen auf ihrem Weg unfreiwillig engen Kontakt mit Verkehrsschildern, Ampelmasten und ähnlich Schädel schmeichelnden Gegenständen auf.
Nun scheint aber der gemeine SMS-Schreiber in London ebenso wenig lernfähig wie der reaktionsverminderte deutsche Auto-Telefonierer und so hat es mittlerweile rund 6,6 Millionen SMS-bedingte Unfälle gegeben, darunter sogar eine Schädelfraktur.
So macht man in London nun aus dem Übel eine Tugend und stattet testweise eine Straße mit Laternenpolstern aus, so dass der absente Tipper zukünftig sanft in seinem Lauf gebremst werden soll. Gesponsert wird das Projekt übrigens von einer Telefonauskunft.
 

Hamburger Abendblatt, 03.01.2008
Qualmen nur noch in Nebenräumen
"Der Norden ist rauchfrei"
Neese meint: Die Nebenräume heißen offensichtlich Osten, Süden und Westen.
 
Neue Zürcher Zeitung, 23.08.2007
Die 0,5 Promille-Grenze wird in der Schweiz wieder aufgehoben. Ab dem 1. Juni 07 beträgt für Autofahrer der zulässige Alkoholgrenzwert wieder 0,8 Promille. Wie eine gesamtschweizerische Studie der ETH Zürich ergeben hat, hat die Unfallhäufigkeit seit Einführung der 0,5 Promille-Grenze stark zugenommen. Auffällig sei, dass speziell zur späten Stunde und an Wochenende, die mittel- bis schweren Unfälle eine noch nie da gewesene Zahl erreichen.
Abklärungen der Polizei haben ergeben, dass die Ursache darin liege, dass seit dem 1. Januar die Männer nicht mehr alkoholisiert heimfahren, sondern sich von ihren Frauen abholen lassen.
 
Die Welt, 10.01.2007
100-Jährige zieht aus Altenheim: „Zu viele Alte hier!“

Köln - Die 100 Jahre alte Maria Milz ist nach sechs Wochen wieder aus dem Altersheim ausgezogen: „Da waren ja nur alte Leute mit weißen Haaren“, sagte die Hochbetagte dem Kölner „Express“. „Die Leute da waren alle so alt!
 
EuroSport, 2007
Fußball-WM der U17
Beim Spiel zwischen der Türkei und Burkina Faso meldet der Kommentator nach 45 Minuten: "Zur Halbzeit führen die Europäer mit 1:0"
 
Hamburger Abendblatt, 04.04.2007
Gas und Strom: Neuer Anbieter für Hamburg
...Der Tarif des Unternehmens aus Hamburgs Nachbarstadt ist relativ übersichtlich. Die Kilowattstunde Gas (kWh) soll brutto 5,36 Cent kosten und der monatliche Grundpreis soll 9,52 Euro betragen. Bei E.on Hanse liegt der Bruttopreis im günstigsten Vario-Tarif nach einer kommenden Preissenkung bei 5,401 Euro und die monatliche Grundgebühr bei 10,90 Euro. Wegen unterschiedlicher Arbeits- und Grundpreise muss jeder Verbraucher allerdings selbst berechnen, wann sich für ihn ein Wechsel lohnen kann.
Neese meint: Viel Spaß beim (übersichtlichen) Rechnen ...
 
Readers Digest, 2006
Schild am Friseursalon

"Durch diese Tür schritten die schönsten Frauen der Welt" Wegen Bauarbeiten ein kleines Schild: "Bitte benutzen Sie die nächste Tür"
Grußwort Frank Düchting DM-Zeitung
CVJM Hamburg Volleyball 2004

"In den 60er Jahren wurde der 'Christliche Verein Junger Männer' in den 'Christlichen Verein Junger Menschen' umbenannt. Der CVJM ist also der einzige Verein, der aus Männern Menschen gemacht hat."
 
Hamburger Abendblatt, 29.10.2003
Experten errechneten: So viel Euro ist ein Mensch wert

Rom - Organhandel ist weltweit verboten. Dennoch hat die italienische Zeitung "Focus" mal ausgerechnet, was ein menschlicher Körper wert ist. Versicherungsexperten schätzten - und heraus kam die unglaubliche Summe von 44 701 295,82 Euro. Einige Beispiele: Die Eizellen von Frauen (im Alter von 18 bis 25 Jahren) werden pro Spende mit 7000 Euro veranschlagt. Vier Spenden pro Jahr wären möglich. Das ergäbe 224 000 Euro. Auch die Preise für Muttermilch sind hoch: Eine gesunde Mutter kann problemlos 110 Gramm Muttermilch pro Tag produzieren. Dafür zahlen Institute 20 Euro. Innerhalb einer Stillperiode kämen rein theoretisch 14 600 Euro zusammen. Haare bringen am wenigsten - gerade mal fünf Euro für 30 Gramm. Auch Männer können aus ihrem Körper Kapital schlagen - mit Samenspenden lassen sich bis zu 75 Euro verdienen. Ein gesunder Mann im Alter zwischen 18 und 38 kann zwölf Samenspenden im Monat verkraften. So kämen 216 000 Euro zusammen. Am teuersten wären zwei gesunde Lungenflügel: Die Versicherer schätzen ihren Wert auf 116 400 Euro. Der Wert einer Niere wird auf etwa 92 450 Euro geschätzt. Der Darm soll immerhin noch 69 600 Euro wert sein, ein Herz wird auf nur 57 000 Euro veranschlagt.
Neese meint: Das Gehirn ist gar nicht mit aufgelistet. Ist wohl oft auch nichts wert ...
 
FRONTAL-Sendung im ZDF, 2003
Tippfehler beim Finanzamt

Ein Rentner hat im vergangenen Jahr ordnungsgemäß mit seiner Schreibmaschine seine Steuererklärung gefertigt. In dieser hat er Zinseinkünfte von 11.000 Euro angegeben. Tatsächlich hatte er jedoch 18.000 Euro an Zinseinkünften. Als ihm sein Fehler auffiel, informierte er prompt die Sachbearbeiterin beim Finanzamt.
Im Steuerbescheid traute der Rentner seinen Augen nicht ... die Sachbearbeiterin hatte die Zinseinkünfte hintereinander weg geschrieben und auf 1100018000 EUR (1,1 Mrd. Euro) beziffert. Seine Steuerschuld errechnete das Finanzamt auf mehr als 200 Mio. Euro.
Daraufhin rief der Rentner beim Finanzamt an und wies die Sachbearbeiterin auf Ihren "Flüchtigkeitsfehler" hin. Umgehende Änderung wurde ihm zugesagt.
Einige Wochen später wurde dem Rentner seine EC-Karte vom Bankautomaten eingezogen. Seine Bank wies den Rentner darauf hin, dass das Finanzamt eine Steuerrate von 13 Mio. Euro eingezogen habe.
Daraufhin marschierte der Rentner zu seinem Rechtsanwalt. Der Rechtsanwalt fertigte ein Schreiben an das Finanzamt an und innerhalb weniger Tage wurde der Beschwerde abgeholfen. Der Rentner bekam natürlich sein Geld vollständig zurück.

Der Unterhaltung zweiter Teil ...

Der Rechtsanwalt bezifferte gegenüber dem Finanzamt seine Kosten, die er abhängig vom Streitwert errechnete. Der Streitwert (mehr als 200 Mio. Euro) hatte einen Kostenersatz von 2,5 Mio. Euro zur Folge. Das Finanzamt weigerte sich, den Betrag auszuzahlen. Der Rechtsanwalt klagte seinen Anspruch ein und gewann vor Gericht.
Ein Schreiben ans Finanzamt gefertigt und 2,5 Mio. Euro reicher! Der Mann hat alles richtig gemacht!
Die Kosten für das Verfahren trägt übrigens der Steuerzahler.
 

Heise.de, 09.04.2003
Weltweit dümmste Sicherheitsmaßnahmen "geehrt"

Am John-F.-Kennedy-Flughafen ist eine stillende Mutter zum unmittelbaren und kompletten Verzehr von nicht weniger als drei Flaschen ihrer eigenen Muttermilch genötigt worden -- im Dienste der Homeland Security, versteht sich. Diese und vier weitere "Sicherheitsmaßnahmen" sind nun mit den "Stupid Security Awards" ausgezeichnet worden. Eine internationale Jury unter der Obhut von Privacy International hat unter rund 5.000 Einsendungen die Preisträger ausgewählt.

Den "Most Egregiously Stupid Award" konnte die australische Bundesregierung einsacken und schlug damit den Moskauer Bürgermeister Juri Luschkov, der eine von Stalin eingeführte Meldepflicht als "Anti-Terrormaßnahme" wiederbelebt hat. Down Under dagegen wurde eine Hotline eingerichtet, der "alles Verdächtige" zu melden ist. Damit niemand die tapfere Aktion vergisst, wurde jeder Aussie mit einem entsprechenden Kühlschrankmagneten bedacht. Leider hat bislang niemand erklärt, was als verdächtig einzustufen und folglich zu melden wäre.

Den "Most Inexplicably Stupid Award" hätte fast der Londoner Heathrow-Airport gewonnen, der die Verpackung von grünem Tee konfiszierte, weil darauf das Wort "Gunpowder" zu lesen stand. Die rigidere Vorgehensweise des Flughafens in Philadelphia sicherte aber diesem den Preis: Als bei einem saudischen Studenten Parfum gefunden und etwas davon versprüht worden war, wurden FBI, Polizei und Feuerwehr alarmiert, das Sicherheitspersonal ins Spital verbracht (wo die Notaufnahme für drei Stunden unter Quarantäne gestellt wurde) sowie zwei Geschäfte gesperrt. Nachdem im Labor das Parfum als solches identifiziert worden war, wurde der Araber wieder freigelassen.

In Kalifornien wurde herausgefunden, dass Terroristen Toiletten benützen -- nun sind sicherheitshalber alle WCs der Bay-Area-Rapid-Transport-Stationen gesperrt. Der "Most Annoyingly Stupid Award" ging dennoch knapp an T-Mobile

UK. Aus Sicherheitsgründen darf selbst eine registrierte Prepaid-Karte nur einmal mittels Kreditkarte aufgeladen werden. Danach müssen zwei Kreditkartenrechnungen zusammen mit allen Handy-Vertragsdetails per Post eingeschickt werden. Womöglich würden sonst argwillige Terroristen statt Sprengstoff fremde Handy-Telefonate finanzieren.

Ein sicherer Hafen für den "Most Stupidly Counter Productive Award" ist indes San Francisco. Das General Hospital der Stadt machte vor dem Flughafen, der zwar volle Einweg-, nicht aber leere, wiederbefüllbare Feuerzeuge an Bord gehen lässt, das Rennen. Das Krankenhaus hat am Haupteingang bewaffnete Wächter postiert, die monatelang Kranken und Verletzten ohne Lichtbildausweis den Zutritt verwehrten. Die Ausweiskontrolle wurde wieder  abgeschafft, die Seiteneingänge des Spitals sind aber nach wie vor vollkommen unbewacht.

Nachdem der "Most Flagrantly Intrusive Award" für die eingangs erwähnten Vorkehrungen gegen Muttermilch vergeben wurde, blieb für The New Yorker Hotel in der gleichnamigen Stadt nur mehr eine "unehrenhafte Erwähnung". Der Betrieb nervte seine Gäste mit einer Serie sinnloser "Sicherheitsmaßnahmen" und verweigerte sogar das Ausleihen einer Schere. Im Gegensatz zu Max Frischs Burleske sind die beschriebenen Ereignisse in den ausgezeichneten Einrichtungen aber tatsächlich vorgefallen. Was die durch ihre eigene Brustmilch gestärkte Frau wohl beim JFK Electronic Customer Satisfaction Survey angegeben hat?
(Daniel A. J. Sokolov) / (jk/c't)
 

Grußwort Frank Düchting Spielzeitung
CVJM Hamburg Volleyball 2002

"Man muss nicht beten, um bei uns Volleyball spielen zu dürfen. Nachdem ich einige Spiele gesehen habe, will ich aber sagen: es könnte helfen!"
 
Hamburger Abendblatt, 29.06.2002
Deutschland – Brasilien: Das etwas andere Finale
5. Minute: Ein völlig übermotivierter Olli Kahn hält versehentlich einen Elfmeter von Hamann auf der brasilianischen Seite.
15. Minute: Jeremies tritt Rivaldo mit Anlauf in den Allerwertesten, woraufhin sich Rivaldo theatralisch das Gesicht hält und dafür vom Unparteiischen Olhi Khan (Innere Mongolei) des Feldes verwiesen wird.
22. Minute: Die Stimmung im Stadion verebbt schlagartig, nachdem die Japaner begreifen, dass sie an dem laufenden Finale gar nicht teilnehmen.
38. Minute: Aus Miroslav Kloses Hose purzeln insgesamt 22 Mercedes-, 15 BMW- und acht Porscheschlüssel.
46. Minute
: Asamoah hat in der Halbzeitpause ein brasilianisches Trikot geklaut und wird daraufhin auch prompt vom etwas verwirrten Trainer der „Selecao“ eingewechselt.
61. Minute: Nach mehreren kurz aufeinander folgenden korrekten Abseitsentscheidungen wird gemutmaßt, dass der betreffende Linienrichter zwei Fahnen hat. Nach Bestätigung per Blutprobe wird der gute Mann umgehend ersetzt.
68. Minute: Olli Kahn (Übermotiviert) ohrfeigt die gesamte deutsche Innenverteidigung.
74. Minute: Sepp Maier schenkt sich auf der Trainerbank ein Glas Bitburger ein, woraufhin sich sämtliche Köpfe der Nationalspieler in seine Richtung drehen. Brenzlige Situation.
78. Minute: Olli Kahn (übermotiviert) wehrt mit Glanzparaden mehrere schwierige Bälle ab, die ihm von eifrigen Balljungen vor einem Abstoß zugeworfen werden.
82. Minute: Ziege – Gelb wegen Meckerns
84. Minute: 1. Ballkontakt Jancker
86. Minute
: Der Versuch, auch Bierhoff in Brasiliens Elf einzuschmuggeln, schlägt fehl.
90. Minute
: Eigentor des dubiosen brasilianischen Spielers „Asamoahaolinho“. 1:0 – Deutschland ist Weltmeister!
 
Heise News Ticker, 14.11.2001
Nachgezählt:
Al Gore hätte die US-Präsidentschaftswahl gewonnen

Ein Medienkonsortium hat die zur US-Präsidentschaftswahl abgegebenen Stimmen nachzählen lassen, die in Florida für ungültig erklärt wurden.
And the winner is ... Al Gore. Die Nachzählung ändert allerdings nichts daran, dass George W. Bush der legitim gewählte US-Präsident ist und bleibt.
Der Wahlsieg von Bush im November 2000 blieb angesichts der vielen für ungültig erklärten Stimmen und mancher Unregelmäßigkeiten umstritten. Anfang Dezember hatte der Oberste Gerichtshof der USA entschieden, dass die vom Supreme Court Floridas angeordnete Nachzählung der für ungültig deklarierten Wahlzettel eingestellt werden müsse. Ein Konsortium von Medien, darunter die New York Times, die Washington Post, das Wall Street Journal, Tribune Publishing, AP und CNN, beschloss daraufhin, seinerseits eine Nachzählung durchführen zu lassen.
Nun liegt das Ergebnis auf dem Tisch: Die Nachzählung aller Stimmen, die in Florida für ungültig erklärt wurden, hätte tatsächlich zu einer Niederlage von George W. Bush geführt.
...
Neese fragt: Praktizierte Demokratie ...!?
 
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.01.2000
Wegen Rechtschreibfehlern hat das britische Bildungsministerium Plakate zurückgezogen, auf denen die Verdienste der Regierung im Kampf gegen das Analphabetentum gepriesen wurden. Die 48.000 Plakate wiesen gleich zwei Fehler auf: Das Wort "vocabulary" wurde zu "vocabluary", und statt "through" war "though" gedruckt worden. Zahlreiche Anrufer hatten sich über die Plakate beschwert, die zu drucken 7000 Pfund (etwa 12.000 Euro) gekostet hatte. Nun hat man sie weggeworfen.
 
Die Zeit, 10.06.1999
Linke Schuhe

"Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden / Als eure Schulweisheit sich träumt", sagt Hamlet, Prinz von Dänemark, und hätte er die rätselhafte Nachricht gelesen, dass nämlich an den Nordseestränden, darunter auch den dänischen, mehr linke als rechte Schuhe angespült werden, sie hätte ihn noch tiefer in jene Melancholie getrieben, die ohnedies an ihm fraß. Und jetzt, da eine neue Schuhverordnung aus Brüssel die dänischen Schuhgeschäfte dazu zwingt, nur mehr rechte Schuhe auszustellen, anstatt, wie es die Dänen seit altersher gewohnt waren, die linken (was sie von allen anderen EU-Ländern unterschied), wird nicht allein der gerechte antieuropäische Zorn der Dänen von neuem erwachen, sondern das rätselhaft häufigere Angeschwemmtwerden linker Schuhe noch rätselhafter. Ist es denkbar, dass sich die Dänen generell halbseitig beschuhen? Oder gar, dass einige Dänen nach spontaner Entwendung ausgestellter linker Schuhe zu spät bemerkten, dass man auf einem Bein schlecht steht? Sodass also die höhere Weisheit der neuen europäischen Schuhverordnung darin bestünde, das ökologisch erwünschte Gleichgewicht angeschwemmter Schuhe wiederherzustellen? Es gibt, da hat Hamlet Recht, mehr Schuhe im Himmel und auf Erden, als unsre Schulweisheit sich träumt.
 
Die Welt, 31.12.1997
Der sauberkeitsbewusste Franzose Jacques Robaey hat eine Toilette erfunden, die erst nach gründlichem Händewaschen den Weg nach draußen wieder freigibt. Die Toilette "Ten Plus" (Zehn Plus) öffnet sich erst, wenn im Waschbecken mindestens 10 Sekunden lang das Wasser lief. Eine Überwachungskamera registriert außerdem, ob auch wirklich die Hände gewaschen wurden. Erst dann wird die Türe entsperrt.
 
Hamburger Abendblatt, 13.06.1997 (Tippfehler??)
Moorfleet - Eine Autowerkstatt samt PKW und Wohnmobil ist am Moorfleeter Kirchenweg ausgebrannt - 30 000 Mark Schaden. Laut Kripo hatte ein 32jähriger den Brand beim Scheißen entfacht. Feuerwehrleute löschten.
 
Eimsbütteler TV: Spieltagsinfo, 23.03.1997
über Beach-Nationalspieler und Teammitglied Axel Hager
„Wie ihr sicherlich beim letzten Heimspiel gegen Bottrop bemerkt habt, neigt Axel zu erhöhtem Adrenalinausstoß (er war von Oben bis Unten naß), so daß wir uns entschlossen haben, einen ‘Hosen-Fond’ einzurichten. Wenn Ihr am Verkaufsstand genug verzehrt, ist es uns eventuell möglich, eine zweite Hose zu finanzieren !“
Ein Ergebnis der Sammlung wurde nicht bekannt gegeben.
 
Der Spiegel 1/1997
Dinner ohne Tiger

Das Bonner Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat sich mit dem Fernsehklassiker "Dinner for one" beschäftigt - und darin eine naturpolitisch unkorrekte Requisite entdeckt. Während der Geburtstagsfeier der 90jährigen Miss Sophie mit den verstorbenen Freunden Admiral von Schneider, Mister Pommeroy, Mister Winterbottom und Sir Toby stolpert der alkoholisierte Butler James immerzu über einen präparierten Tigerkopf. Die Verwendung des Tigers (Panthera tigris) ist nach Einschätzung der obersten Bonner Artenschützer "keine gute Anregung" für Zuschauer. Exotische oder vom Aussterben bedrohte Tier- oder Pflanzenarten gehörten nicht aus "falsch verstandenem Naturinteresse oder Prestigebedürfnis in die deutsche Wohnstube".
Schon einmal hatten die BfN-Artenexperten kritisch ferngesehen und bei der Zollfahndung in Köln ein Verfahren gegen einen Talkgast von "Schreinemakers live" eingeleitet. Der Mann hatte sich zum Gebrauch eines angeblich potenzsteigernden Pulvers bekannt, das aus dem Horn des ebenfalls streng geschützten Nashorns hergestellt wird.
Nach neueren Zahlen des Bundesamtes ist der illegale Handel mit geschützen Tieren insbesondere aus Osteuropa 1996 mit insgesamt rund 2000 Fällen um ein Drittel dramatisch angestiegen. Kürzlich wurde sogar ein ausgestopfter sibirischer Tiger von den Fahndern in Frankfurt sichergestellt.
Gegen die regelmäßig zu Silvester ausgestrahlte Kultsendung "Dinner for one" (1995: 7,57 Millionen Zuschauer) sei, so die BfN-Experten, ein Verfahren wenig aussichtsreich. Die Sendung war 1963 und damit zehn Jahre vor der Verabschiedung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens produziert worden.
 
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.02.1997
"Dat will ick" gilt nicht als Ja-Wort

BREMEN, 2. Februar (dpa). Wer sich auf dem Bremer Standesamt das Ja-Wort geben will, muss dies in hochdeutscher Sprache tun. Eine Eheschließung auf plattdeutsch durch ein kräftiges "Jo", "Jau" oder gar "Dat will ick" ist nicht zulässig. Diese Auskunft bekam jetzt ein Mann, der sich beim Institut für niederdeutsche Sprache in Bremen nach der Möglichkeit erkundigt hatte, seiner zukünftigen Frau das Ja-Wort auf plattdeutsch geben zu können. Das Institut gab die Frage an das Standesamt weiter. Dessen stellvertretender Leiter Uwe Köhn erteilte jetzt einen negativen Bescheid. Begründung: "Amtssprache in der Bundesrepublik Deutschland ist gemäß § 23 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VWVFG) vom 25. Mai 1996 (BGB1 I S.1253) deutsch.". Außerdem können seine Kolleginnen und Kollegen die plattdeutsche Sprache allenfalls bruchstückhaft verstehen, teilte Köhn mit.
Diese Antwort leuchtet Claus Schuppenhauer vom Institut für niederdeutsche Sprache allerdings nicht ein. Er fragt sich: 'Meint "deutsch" nur die hochdeutsche Standardsprache, oder ist nicht auch das heimische Niederdeutsch deutsch?'
Die Angelegenheit wird jetzt zum Politikum. Sie wurde Innensenator Ralf Borttscheller (CDU) zur Prüfung vorgelegt.
 
dpa, 12.12.1996
Großalarm auf Flughafen

Schönefeld (dpa) - Eine elektrische Zahnbürste hat auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld einen Großalarm ausgelöst. Ein Fahrer der Deutschen Bundespost hatte beim Beladen seiner Postfracht mysteriöse Geräusche in einem der Säcke festgestellt.
Beim Abtasten bemerkte er zudem Vibrationen und alarmierte die Polizei, teilte ein Sprecher der Polizei heute in Potsdam mit.Weil ein Bombenanschlag nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde in der Nacht zum Donnerstag höchste Alarmstufe ausgelöst und das Gelände des Frachtzentrums von der Polizei abgesperrt.
Erst nach dem Durchleuchten des Pakets in der Größe eines Schuhkartons konnte Entwarnung gegeben werden. Nach den Angaben der Polizei hatte sich die Zahnbürste beim Transport eingeschaltet.
 
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.03.1996
Zitat Jil Sander im Zeit-Magazin

"Ich habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, daß man contemporary sein muß, das future-Denken haben muß. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, daß man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported. Der problembewußte Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils."
 
Die Zeit, 31.03.1995
Schneller

Michael Schumacher hat mit Katrin Krabbe immer mehr gemeinsam. Beide haben sich Sportdisziplinen ausgesucht, bei denen es darauf ankommt, vor der Konkurrenz im Ziel zu sein. Sie war die schnellste Frau Deutschlands, er gilt als der schnellste Mann. Wobei der Mann weit schneller ist als die Frau, um circa 300 Stundenkilometer. Beide wurden Weltmeister, die Krabbe als Sprinterin, Schumacher als Formel-1-Pilot. Auch äußerlich stimmt es: Sie sind blond und ansehnlich, ein Traumpaar.
Es kommt noch besser, vielmehr schlechter: Katrin Krabbe und Michael Schumacher gelten als Schummler. Die eine schluckte verbotene Substanzen, der andere fuhr mit gedoptem Auto. Sowohl Krabbe als auch Schumacher leugnen jede Schuld, streiten ab, fühlen sich allenfalls als Opfer dunkler/unfähiger Hintermänner. Gipfel der Parallelen: Beide scheiterten an manipulierten Flüssigkeiten. Krabbe gab getürkte Urinproben ab, Schumacher hatte verbotenen Kraftstoff im Tank seines Benetton-Renault.
Wer so viel gemeinsam hat, kooperiert womöglich auch. Noch ist unbekannt, welcher Zusatz in Schumachers Benzin war. Ob da am Ende die schnelle Krabbe . . .
 
Neue Westfälische, 1995
Weihnachten im Weißen Haus

"Der amerikanische Präsident Bill Clinton saß zwischen mehr als 100 Kindern und las Weihnachtsmärchen. Dort wo sich die Mächtigen der Erde üblicherweise treffen, rekelte sich Clintons Katze Socks auf dem Schoß der First Lady."
 
Berliner Morgenpost, 1994
Meldung zu einem Leichenfund

"Nachdem die Polizei noch am Sonntag mitgeteilt hatte, die Leiche des etwa 30-jährigen Mannes weise keinerlei Spuren von Gewaltanwendung auf, sagte der ermittelnde Staatsanwalt Erardo Rautenberg gestern, man habe festgestellt, dass dem Toten sowohl Kopf als auch beide Hände abgeschnitten worden seien."
 
Hamburger Abendblatt, 1994
Stellenangebot

"Haben Sie Spaß an Zwangsvollstreckung? Wir suchen als Verstärkung eine Sachbearbeiterin, möglichst Anwaltsgehilfin. Die Kolleginnen sind nett und wir liegen verkehrsgünstig. Anwaltspraxis Kording & Partner, ..."
 
Caribbean Cup, 27.01.1994
aus: www.fussball-wissen.com

Beim Carribean Cup 1994 kam es zur Partie zwischen Barbados und Grenada.
Es gab "versuchsweise" eine Sonderregelung: Zu der Zeit führten Unentschieden in Gruppenspielen zu einer Verlängerung, die durch ein Golden Goal entschieden werden kann, d.h. dass das nächste Tor das Spiel beendet. Nun konnte es aber sein, dass eine Mannschaft mit mehr als einem Tor gewinnen musste, um in die nächste Runde zu kommen, was bei Verlängerung mit Golden Goal unmöglich ist. Um diesen Mannschaften die Chance auf Weiterkommen per Golden Goal zu ermöglichen, wurde festgelegt, dass ein Golden Goal doppelt zählt. Dies wurde beim Carribean Cup wichtig, als Barbados gegen Grenada mit zwei Toren Unterschied gewinnen musste. Grenada reichte eine Niederlage mit einem Tor Differenz.
Zunächst ging Barbados mit zwei Toren (2:0) in Führung, doch in der 83. Minute fiel durch ein Eigentor der Anschlusstreffer für Grenada (2:1). Nun stellte sich die Frage für Barbados, ob man in den letzten sieben Minuten versuchen sollte, noch ein Tor zum 3:1 zu spielen, oder lieber durch ein Eigentor zum 2:2 mit anschließender 30-minütigen Verlängerung per doppelt zählendes Golden Goal ein 4:2 zu erreichen. Man entschied sich für die Verlängerung und per Eigentor stand es in der 87. Minute 2:2.
Grenada kannte natürlich die Regel und alle Spieler stürmten auf das eigene Tor zu, um durch ein eigenes Eigentor die Verlängerung zu verhindern. Doch die Stürmer von Barbados konnten das Tor von Grenada sauber halten und die Verteidiger ihres. So kam es zur Verlängerung und in der 94. Minute schoss Barbados das Golden Goal zum Sieg.
 
Hamburger Abendblatt, 1993
Im Bericht über den Tod des ältesten Sohnes von Konrad Adenauer

"Der promovierte Jurist, der die deutsche Energiewirtschaft mitgestaltete, starb nach einer Ohnmacht vor dem Fernsehgerät. Er hatte eine Sendung über den neuen Bundeswirtschaftsminister Rexrodt gesehen."
 
Australische Zeitung (laut dem Buch "Anatomische Wunder"), 17.07.1992
Relatives Gehirngewicht

Laut besagtem Buch meldete "eine australische Zeitung", dass das geschätzte Gesamtgewicht der Gehirne der australischen Parlamentsmitglieder 313,5 kg betrage. Für dasselbe Gehirngewicht müsste man nur 65 afrikanische Elefantenbullen zusammentreiben.
 
Bild-Zeitung, Dezember 1990
Bericht über Monika Wulf-Mathies

"Gern wäre die Kaufmannstochter mit den Katzenaugen Dirigentin. Dabei dirigiert die ÖTV-Chefin in Tariffragen kräftig mit: Was 5,8 Millionen Deutsche verdienen, geht zum großen Teil auf ihr Konto."
 
Main-Post, 1987
Bildunterschrift zu einem Bericht über Faschingstrends

"Die Köpfe von Brandt, Genscher und Kohl sind neben bereits bewährten Horrormasken neu im Angebot des Coburger Faschingsmasken-Herstellers Krautwurst."
Amtsgericht München, 08.03.1984
Aus einem Urteil
"Bremsen für Igel"
"Das Leben eines Tieres, namentlich eines ökologisch so wertvollen Tieres wie des Igels, ist schützenswerter als eventuelle Blechschäden und eventuelle Abwehrpositionen von Versicherungen. Es ist sogar zu überlegen, ob nicht das Leben eines Igels wertvoller ist als das Leben eines Menschen."
 
Sat1, 1985
TV-Moderator Karl-Ulrich Kuhlo

"Wir sind mit Kanzler Kohl im Wald und gucken, ob er stirbt."
 

Stiftung Warentest, 10/1984


 

Landgericht München, 1983
Protokollberichtigung

"In der Scheide der Zeugin K. fanden sich nicht Sperrminen, sondern Spermien."
 
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1982
Bericht zu Sicherheitsproblemen im Buckingham-Palast

"Im August vorigen Jahres stellte man innerhalb der Mauern einen Mann, der angab, in Prinzessin Anne verliebt zu sein; man hielt ihn für geistesgestört."
Junge Union Dortmund Nord-Ost, 1980
Wahlkampfbroschüre

"Wann ist die Bundesrepublik wieder in Ordnung? Wenn der Bundeskanzler Strauß am Grab von Willy Brandt die Witwe von Herbert Wehner fragt: 'Wer hat denn eigentlich Egon Bahr erschossen?'."
 
Schluss-Zitat
(danach kann nun wirklich nichts mehr kommen ...)

"Ich sehe keinen Grund, warum wir uns besonders anstrengen sollten, der Nachwelt zu dienen. Was hat die Nachwelt je für uns getan?"
Sir Boyle Roche, (1743 - 1807), Mitglied des britischen Parlaments.
 

 

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